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Albula-Strecke

Mein neuestes Projekt, die Anlage “Albula-Strecke”, an der ich bereits seit September 2007 arbeite, ist mittlerweile fertiggestellt.. Dies hab ich nun zum Anlaß genommen, die Anlage nun zum Download anzubieten.

Albula-Strecke - was ist das?

Grundidee war, eine Anlage mit Motiven der schweizerischen Hochalpen zu erstellen. Da ich mal in den 90er Jahren sozusagen vor Ort war, sollte es die Rhätische Bahn sein. Glücklicher Weise gibt es diesbezüglich ein gutes Modell-Angebot in den Shop’s und bei den Kons.

Insbesondere schwebte mir der Landwasser-Viadukt bei Filisur, sowie die 4 Albula-Viadukte mit der dortigen verschlungenen Gleisführung (360°-Kehre) vor.

Ursprünglich geplant war, die ganze Strecke  Chur - Davos - St. Moritz  zu gestalten. Nachgebaut habe ich dann aber nur den Streckenabschnitt von Filisur bis Preda. Dadurch konnte ich die Größe der Anlage in vernünftigen Dimensionen halten.

Um einigermaßen nah am Vorbild zu bleiben, habe ich viele schweizerische Websites besucht und Material für meine Anlage zusammengetragen. Besonders hilfreich war die Website eines Modellbahnbauers, welcher die Albula-Strecke als reale Modelleisenbahn gebaut hat. Mit seinem Einverständnis durfte ich von ihm erstellte Gleispläne für mein Projekt nutzen. Auf den Seiten von Simtrain.ch fand ich vereinfachte Gleispläne für die Bahnhöfe.

Die Streckenführung

Albula-Bahn-Streckenführung

Quelle: Eberhard Peter

www.eberhard.at

Der Gleisplan

Gleisplan-Albula1
Gleisplan-Albula2

Die Anlage ist 10Km x 1Km groß bei 200 Knoten.

Den Schwerpunkt stellt die 1000mm-Spur der Rhätischen Bahn dar. Da im vorderen Teil der Anlage noch Platz war, habe ich hier noch eine 2-gleisige Hauptstrecke der SBB 1435mm eingebettet. Beide Strecken sind völlig eigenständig.

Während auf der 1000mm-Spur gemächlich durch die wild-romantische Gebirgswelt gefahren wird, sind auf der 2-gleisigen Hauptstrecke schnellfahrende Zuggarnituren unterwegs.

Die Fahrt auf der Albula-Strecke beginnt im Bahnhof Filisur und führt zunächst durch den Greifensteintunnel. Anschließend wird das Val da Stugl durchquert. Nach passieren des Haltepunktes Stuls/Stugl erreicht der Zug nach weiteren Tunnelpassagen den Bahnhof Berguen

Auf der Weiterfahrt schlängelt sich die Strecke dann durch den God-Tunnel und den Plaz-Tunnel in mehreren Kehren hinauf zum Haltepunkt Muot. Zuvor erfolgt noch die Überquerung des Viadukt Val Tisch.

 

Wir verlassen Muot um kurz danach die Fuegna-Galerie zu passieren und dann in den Rugnux-Tunnel einzutauchen. Im Tunnel wird die erste von vier 360°- Kehrwenden durchfahren. Die sich anschließenden Toua-Tunnel und Zuondra-Tunnel beherbergen die nächsten 360°- Kehrwenden. Zwischen den jeweiligen Tunnelein- und ausfahrten werden die vier Albula-Viadukte überquert.

Nachdem die Streckenführung wieder “ruhiger” geworden ist, erreichen wir den Bahnhof Preda. Anschließend verschwindet das Gleis in einem Tunnel. Dieser soll die Einfahrt zum 5865m langen Albula-Tunnel darstellen. In der Realität führt die Strecke dann schlußendlich zum End-Bahnhof St. Moritz.

In der virtuellen Welt befindet sich jedoch eine Kehrschleife mit einem kleinen Schattenbahnhof in diesem Tunnel. Hier können Zuggarnituren geparkt werden.

Das Gleiche gilt übrigens auch in der Gegenrichtung.

Nach Ausfahrt aus dem Bahnhof Filisur teilt sich die Strecke welche dann jeweils in einen Tunnel mündet. Rechts geht’s in Richtung Davos. Links herum erfolgt die Überquerung des Landwasser-Viaduktes in Richtung Chur. Dann geht die Fahrt weiter durch eine im Tunnel angelegte Kehrschleife, welche auch wieder einen kleinen Schattenbahnhof einschließt.

Die 2-gleisige Hauptstrecke ist relativ unspektakulär. Eben eine Schnellfahrstrecke für moderne Züge der Schweizerischen Bundesbahn. An beiden Enden sind ebenfalls Kehrschleifen eingebaut.

Dank clbi’s neuester Gleis-Splines konnte ich nun die Oberleitung und die Masten von AM1 perfekt aufeinander abstimmen.

Als Gleisstile kommen zum Einsatz:

SBB_AM1_1435mm_stahl-fels_pw

SBB_AM1_1000mm_stahl-fels_pw

Zur Zeit arbeite ich an der Fertigstellung des Geländes und der Gestaltung der Landschaft.

Zu gegebener Zeit werde ich wieder über den Fortgang der Arbeiten berichten. Dann wird es auch weitere Screenshots der Anlage geben.

28.01.2008

Nun, was die “simple 2-gleisige Strecke” anbelangt, ....so hat sie sich doch recht gemausert.Hier fahren nun 7 Züge im automatischen Blockbetrieb. Außerdem pendelt eine S-Bahn. Da sie im Bahnhof Talheim die Hauptstrecke kreuzt, wurde die Weichenstraße durch automatische Zugbeeinflussung abgesichert. Desweiteren bedient eine Rangiereinheit die Autoverladestation im Bahnhof Talheim. Natürlich wird hierbei die Entkuppel-Funktion von Plugin 3 ausgenutzt.

Weiter Fortschritte gibt es im Bereich der Landschaftsgestaltung. Wobei immer ein Auge auf die Framerate schielt. Noch läuft alles im grünen Bereich. Dank Beo habe ich auch die Sprühtexturen besser unter Kontrolle. Hab mir eine Liste der bisher 40 verwendeten Texturen ausgedruckt und kann so darauf achten, daß keine weiteren mehr hinzu kommen.

Jetzt kann ich mich wieder der eigentlichen Albula-Strecke widmen. Auch hier ist die Geländegestaltung fast fertig und muß noch besprüht und aufgeforstet werden.

Das folgende Bild gibt einen kleinen Eindruck von der teils spektakulären Streckenführung zwischen Muot und Preda.

Albula009

Weitere Screenshot’s von der 2-gleisigen SBB-Strecke unterhalb der Albula-Bahn findet ihr im Bereich Screenshot’s

08.02.2008

Hurra, es ist vollbracht.

Allerdings ist die Anlage nicht fertig, sondern ich hab aufgehört. Ganz langsam nähert man sich dem Punkt, wo auch der beste PC ins stottern kommt. Und fast 44.000 Modelle stellen schon eine Herausforderung an so manchen PC dar.

Einen ersten Eindruck von der Anlage geben die beiden Videos wieder, die im Bereich Video aufgerufen werden können.

Zur Anlage selbst ist ja fast alles gesagt. Daher an dieser Stelle nur noch ein paar Zusatzinformationen:

Die Ladezeit der Anlage beträgt ca. 7 Minuten. Fast eben so lang dauert auch das Beenden. Es gibt eine ganze Reihe von statischen und dynamischen Kamerapunkten.

Es gibt 4 Start/Stop Kamerapunkte:

  • SBB-Strecke
  • RhB-Strecke
  • S-Bahn Pendler
  • Rangiereinheit

D. h., man kann alles in Bewegung setzen oder aber nur eine bestimmte Strecke.           Viel Automatik ist nicht anzutreffen. Sie beschränkt sich auf kontaktgesteuerte Blockschaltung und eine Schaltung für mehrgleisige Bahnschranken.

Nach dem Start wird die automatische Kameraführung aktiviert. Zu Beginn läuft das noch etwas zäh ab, bis die jeweiligen Rollis ihre Kontaktpunkte erreicht haben.

Wer per Hand mitfahren will, deaktiviert einfach die Kameraführung.

Über die Tastatur-Kürzel RALT + A bis J kann man die Triebfahrzeuge auf der SBB-Strecke erreichen und mit RALT + K bis N die Lok’s auf der RhB-Strecke.

Insgesamt fahren 10 Zuggarnituren auf der SBB-Strecke und 4 auf der RhB-Strecke.

 

Auf der Straße geht es weitaus ruhiger zu... Hier kann jeder selbst noch Hand anlegen.

Zum Beenden nur soviel:

Erst alle Züge über die Start/Stop-Signale zum Stillstand bringen. (Über die Tastenkürzel kann man das überprüfen). Dann erst die Datei schließen.

Zu guter Letzt noch die Empfehlung, die Anlage vor dem Öffnen mit dem Tool ef1_anl_modrep von EF1 zu überprüfen. So bekommt ihr eine ladbare Anlage mit mehr oder weniger rot-weissen Eistüten.

Die Anlage selbst hat eine Größe von 16,5 MB. Als Zip-Archiv noch ca.2,2 MB.

Im Archiv enthalten sind wie immer neben der Anlage eine Dokumentation, Gleisplan und Screenshots

Für einen reibungslosen Betrieb der Anlage wird EEP5.0 Patch2 PlugIn1,2,3 vorausgesetzt.

Bleibt mir nur noch übrig, euch viel Spaß mit der Anlage zu wünschen.